
Polonezköy ist ein schönes Dorf zwischen Beykoz und Sile, auf der Asiatischen Seite Istanbuls. Dieses Dorf wurde im 19 Jahrhundert von Polnischen Emigranten gegründet, daher auch der Name Polonez Köy = polnisches Dorf. Polonezköy ist ganz besonders beliebt wegen seiner überwältigenden Natur und dient als Zufluchtsort für Istanbuler, die dem Stress von Istanbul entfliehen wollen.
Geschichte:
Während andere Schlösser in Europa über diese Unmenschlichkeit geschwiegen haben, hat die Hohe Pforte ihre Herzen und ihre Tore für diese Menschen geöffnet.
1772: Österreich, Russland und Preußen unterzeichnen einen Vertrag ,die die Aufteilung Polens bestätigt, doch das Osmanische Reich ist von Anfang an gegen diese Pläne. Dies führt zur einer gegenseitigen Freundschaft zwischen Polen und dem Osmanischen Reich. Politiker, Gesandte und Botschafter beider Länder besuchen sich und tauschen sich aus. Doch nach den erfolglosen Aufständen von 1831 und 1863 verliert Polen den Krieg gegen die erstarkenden Russen. Daraufhin finden Tausende von polnische Flüchtlingen Zuflucht und Asyl im Osmanischen Reich. Auch der polnische General und internationale Freiheitskämpfer Jozef Bem, floh damals in das Osmanische Reich.
Michal Czajkowski schlug 1842 mit einem Brief, der Osmanischen Regierung vor, in Istanbul eine Polnische Siedlung zu gründeten. Die Osmanische Regierung akzeptierte dies und am 19.März 1842 wurde Polonezköy gegründet. Die Menschen leben dort mittlerweile in der fünften Generation.
„Während andere Schlösser in Europa über diese Unmenschlichkeit geschwiegen haben, hat die Hohe Pforte ihre Herzen und ihre Tore für diese Menschen geöffnet.“ Diese Sätze gehören Papst Johannes Paul II. der am 30. November 1979 die polnische Gemeinde in Istanbul besuchte.