
Die Theodosianische Stadtmauer von Istanbul (türk. İstanbul Surları oder Topkapı Surları) wurde während der Byzantinischen Zeit Anfang 5. Jahrhundert unter unter Kaiser Theodosius II. und Anthemius erbaut. Sie diente lange Zeit als Verteidigungswall gegen äußeren Feinde wie zum Beispiel die Hunnen unter Führung von Atilla, Araber und Osmanen. Lange Zeit galt Konstantinopel wegen gerade dieser Stadtmauern praktisch uneinnehmbar. Diese Uneinnehmbarkeit sicherte dem Byzantinischen Reich ihre Existenz und dauerte bis 1453. Unter Historikern wird sie als eine der bestdurchdachten und erfolgreichsten Befestigungsanlagen gezählt.
Nur wenige Städte auf der Welt verdanken ihrer günstigen Lage so viel wie Istanbul, denn die Stadt ist an drei Seiten vom Meer umgeben:
- vom Goldenen Horn im Norden,
- vom Bosporus im Osten und
- vom Marmarameer im Süden
Die Gesamtlänge dieser Befestigungsanlage (Land- und Seemauern)beträgt 22km und hat mehrere Schutzringe. 96 Türme dienten dazu den Feind im Auge zu behalten. 50 Tore erlaubten der Stadt den Warenhandel mit der ganzen Welt.
